Nehemia blickte auf die zerstörte Mauer Jerusalems und in seinem Herzen entstand ein großer Plan: „Wir können diese Mauer gemeinsam wieder aufbauen!“ Am nächsten Tag versammelte er alle Menschen in der Stadt – Erwachsene, Kinder, alle Arten von Arbeitern. Der Hohepriester Eliashib begann mit seinen Priesterfreunden am Schafstor und legte jeden Stein sorgfältig ab. In der Nähe des Fischtors legten die Fischer ihre Netze aus und hoben Hämmer; Sie befestigten Balken und hängten die schweren Holztüren auf. Goldschmiede legen ihren bunten Schmuck und ihre geformten Steine für die Wand beiseite; Parfümeure verließen ihre Dufttheken und schlossen sich dem Gottesdienst an. Viele Familien bauten den Mauerabschnitt direkt vor ihren eigenen Häusern, Vater und Kind Seite an Seite und stapelten Steine. Sogar die edlen Anführer krempelten die Ärmel hoch, ihre Hände waren mit Schlamm bedeckt. Am Brunnentor brachten Frauen kühles Wasser für alle und kleine Kinder trugen kleine Steine – selbst die kleinste Hilfe war ein großer Segen. In der ganzen Stadt ertönte gleichzeitig fröhliches Hämmern. Vom Morgengrauen bis zum roten Leuchten der Wolken blieb niemand stehen. Als das Osttor fertiggestellt war, schien die Morgensonne wie ein goldener Scheinwerfer durch das Tor, und Eliashib und seine Freunde dankten gemeinsam Gott. An der Schlusslücke trafen sich schließlich zwei Arbeitsgruppen. Sie umarmten sich fest und weinten vor Freude! Die ganze Mauer wurde bis zur Hälfte ihrer Höhe zusammengefügt, weil die Menschen „den Willen hatten, zu arbeiten“. An diesem Abend saß die ganze Stadt zu einem großen, freudigen Fest zusammen. Diese Geschichte erzählt uns: Gemeinsamer Dienst ist so schön – nicht jeder muss die gleiche Aufgabe erfüllen, aber jede Hand sollte für das eine Werk eingesetzt werden, das Gott gegeben hat; Gott freut sich über eine Gruppe, die mit einem Herzen dient, und Er fügt jede „unmögliche“ Mauer Abschnitt für Abschnitt in unseren Händen zusammen.
Unter Nehemias Führung konnte die Mauer Jerusalems aufgrund eines Geheimnisses so schnell errichtet werden: „Das Volk hatte den Willen zu arbeiten.“ Priester, Händler, Goldschmiede, Parfümeure, Familien, Anführer, Frauen, Kinder – alle beteiligten sich am Gottesdienst. Lassen Sie uns auch drei Dinge lernen. Erstens bedeutet Einheit nicht, dass jeder die gleiche Aufgabe erledigt; Es geht darum, dass jeder seine eigene Aufgabe in der gleichen Richtung erledigt, die Gott vorgegeben hat. Das ist wahre Einheit des Herzens. Zweitens: Verachten Sie nicht das kleine Stück „Mauer“ in Ihrer Hand. Der Stein eines Goldschmieds, die kleine Hand eines Kindes, der Eimer mit kühlem Wasser einer Frau – in Gottes Augen sind alle gleich wertvoll; Dies ist das Muster aufrichtiger Dienerschaft. Drittens ist eine vereinte Gruppe Gottes größter Segensort. Wenn wir bereit sind, „mit einem Herzen zu arbeiten“, ist keine Mauer zu lang oder zu hart; Gott wird es Stück für Stück zusammenfügen, bis es steht.
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