Josua sandte heimlich zwei Kundschafter aus, um Jericho zu erkunden. Die Kundschafter kamen zu Rahabs Haus, und der König von Jericho schickte Soldaten, um sie festzunehmen. Rahab versteckte die Kundschafter unter den Flachsstängeln auf dem Dach und schickte die Soldaten auf die Straße zum Stadttor, um dort nach ihnen zu suchen. Nachdem die Soldaten weit weg waren, versprach Rahab, den Kundschaftern bei der Flucht durch ihr Fenster zu helfen. Die Kundschafter versprachen, Rahab und ihre Familie zu beschützen, wenn die Israeliten zurückkämen, um die Stadt anzugreifen, und wiesen sie an, als Zeichen eine rote Schnur ins Fenster zu binden. Rahab befestigte die rote Schnur, und die Kundschafter kletterten an der Schnur die Stadtmauer hinunter und versteckten sich drei Tage lang in den Bergen. Später kehrten sie sicher zu Josua zurück und berichteten, dass Gott das Land den Israeliten gegeben hatte.
Rahab half den Kundschaftern mutig inmitten der Gefahr, und die Kundschafter versprachen ihrerseits, sie und ihre Familie zu beschützen. Die rote Schnur im Fenster wurde zum Zeichen ihrer gegenseitigen Vereinbarung. Diese Geschichte erinnert uns daran, in entscheidenden Augenblicken mutig anderen zu helfen und Abmachungen gewissenhaft einzuhalten. Lernen wir von Rahab: Handeln wir mutig, wenn jemand Hilfe braucht, und seien wir verlässlich.
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