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Während der Herrschaft des Herodes über Judäa gab es einen Priester namens Sacharja, der zur Abteilung Abijas gehörte, dessen Frau Elisabeth ebenfalls eine Nachfahrin Aarons war. Beide waren vor Gott gerecht und befolgten alle Gebote und Vorschriften des Herrn, hatten aber keine Kinder, weil Elisabeth unfruchtbar war und beide bereits im fortgeschrittenen Alter waren. Eines Tages diente Sacharja entsprechend seiner Abteilung als Priester vor Gott und wurde durch das Los dazu ausgewählt, in den Tempel des Herrn zu gehen, um Räucherwerk zu verbrennen. Während das Räucherwerk verbrannt wurde, erschien plötzlich der Engel Gabriel auf der rechten Seite des Räucheraltars. Als Sacharja ihn sah, fürchtete er sich. Der Engel sagte ihm, er solle keine Angst haben, denn sein Gebet sei erhört worden, und seine Frau Elisabeth würde ihm einen Sohn gebären, und er solle ihn Johannes nennen. Dieses Kind würde in den Augen des Herrn groß sein und viele aus dem Volk Israel zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen. Weil Zacharias den Worten des Engels nicht glaubte, verstummte er und blieb so bis zu dem Tag, an dem diese Dinge geschahen.
Zacharias war alt und kinderlos, erhielt aber von einem Engel im Tempel eine Verheißung. Gottes Zeitplan liegt oft jenseits des menschlichen Verständnisses, aber er vergisst die Gebete seines Volkes nie, und seine Verheißungen werden sich auch nach langem Warten erfüllen. Wir sollten unseren Glauben im Warten bewahren und nicht aufgrund von Verzögerungen an der Treue Gottes zweifeln.
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