Gott setzte den heiligsten Tag des Jahres ein, den Versöhnungstag. Der Hohepriester Aaron zog heilige Gewänder aus weißem Leinen an, wusch sich sorgfältig und ging mit Räucherwerk hinter den Vorhang, um Gott für das Volk um Vergebung zu bitten. Zwei Ziegenböcke standen neben dem Zelt der Begegnung: Einer war für ein besonderes Opfer bestimmt, der andere war der Sündenbock. Aaron legte ihm die Hände auf den Kopf und bekannte die Sünden der Israeliten; dann ließ er ihn in die Wüste bringen. Dies zeigte, dass die Sünden fortgetragen waren und das Volk neu anfangen konnte.
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