Am Roten Meer hatten die Israeliten das Meer vor sich und ihre Verfolger hinter sich, sodass sie große Angst hatten. Mose sagte dem Volk, es solle sich nicht fürchten, sondern stehen bleiben und sehen, wie der Herr es rettet. Die Wolkensäule zog hinter das Lager, um sie zu schützen. Der Herr ließ einen starken Ostwind wehen, der das Meer teilte, sodass die Israeliten es auf trockenem Boden durchquerten. Das ägyptische Heer verfolgte sie ins Meer, und der Herr brachte es in Verwirrung. Als das Wasser zurückkehrte, sah das Volk die Macht des Herrn, fürchtete ihn und vertraute ihm und seinem Knecht Mose.
Die Durchquerung des Roten Meeres erinnert uns daran, dass der Herr über das Meer, den Wind und die Wege der Menschen herrscht und sein Volk nach seiner Weisheit rettet. Die Israeliten öffneten den Weg durch das Meer nicht aus eigener Kraft. Mitten in ihrer Angst hörten sie Gottes Wort und sahen, wie er selbst sie rettete. Wenn wir heute Schwierigkeiten begegnen, sollen wir weder so tun, als hätten wir keine Angst, noch leichtsinnig handeln, um unseren Glauben zu beweisen. Wir können zuerst beten, Gott von unserer Angst erzählen und dann auf sichere Hilfe von unseren Eltern, Lehrern und anderen vertrauenswürdigen Erwachsenen hören. Gott verändert unsere Lage nicht unbedingt sofort so, wie wir es erwarten, aber er ist bei denen, die ihm vertrauen, und führt uns zum nächsten richtigen Schritt.
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