Obwohl Gideon das Königtum ablehnte, verlangte er von der Beute die goldenen Ohrringe. Die Menschen schütteten fröhlich die goldenen Ringe im Gesamtwert von eintausendsiebenhundert Schekel Gold auf ein Tuch, zusammen mit anderem Schmuck. Gideon fertigte aus diesem Gold ein Ephod an und stellte es in seiner Stadt Ophra auf. Doch dieses Ephod wurde für Israel zur Falle. Das Volk betete es wie einen Götzen an, und Gideons Familie litt darunter. Zu Gideons Lebzeiten herrschte im Land vierzig Jahre lang Frieden. Gideon hatte siebzig leibliche Söhne, weil er viele Frauen hatte. Eine Nebenfrau in Sichem gebar ihm auch einen Sohn namens Abimelech. Als Gideon alt wurde und starb, wurde er begraben. Die Israeliten wandten sich erneut der Anbetung Baals zu und hörten auf, sich an die Güte des Herrn zu erinnern. Auch Gideons Nachkommen behandelten sie nicht gut.
Obwohl Gideon das Königtum ablehnte, fertigte er aus der Beute ein goldenes Ephod an. Daraufhin ging das ganze Volk Israel hin, um es anzubeten, und es wurde zu einer Falle für Gideons Haushalt. Auch wer auf Gott vertraut, kann nach Erfolg Fehler machen. Ein guter Anfang kann kein gutes Ende garantieren; Wir müssen in jeder Phase wachsam bleiben und dürfen nicht zulassen, dass irgendetwas den Platz Gottes in unseren Herzen einnimmt.
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