Stein für Stein wuchs die Mauer Jerusalems. Aber zwei Männer mit bösen Herzen – Sanballat und Tobiah – lachten weiter in der Nähe. „Was können so kleine Steine bauen? Sogar ein kleiner Fuchs könnte es umstoßen.“ Schlimmer noch: Sie planten heimlich einen Angriff. Als die Bauherren diese Worte hörten, bekamen sie Angst im Herzen. Manche legen ihr Werkzeug nieder. Andere versteckten sich sogar hinter großen Steinen. Dann ging Nehemia mit einem warmen Lächeln zwischen ihnen hindurch. Er ermutigte alle: „Habt keine Angst! Denkt daran, dass unser Gott groß und beeindruckend ist – Er wird für uns kämpfen.“ Dann machte er einen mutigen und weisen Plan: Er teilte die Arbeiter in zwei Gruppen. Eine Gruppe hielt Schwerter, Schilde und Bögen, um Wache zu halten. Die andere Gruppe baute weiter. Diejenigen, die Material trugen, taten sogar noch mehr – „eine Hand für die Arbeit, eine Hand für die Waffe.“ Eine Hand ließ die Steine nie los; die andere Hand hielt die Waffe immer fest. Vom ersten Tageslicht bis zum Erscheinen der Sterne hörten sie nicht auf. Nachts wechselten sich die Männer ab, um Wache zu halten, und patrouillierten aufmerksam im Mondlicht. Die Bauarbeiter zogen sich nicht einmal aus; Ihre Schwerter lagen jederzeit einsatzbereit neben ihnen. Tag für Tag wurde die Mauer höher und stärker, und die Drohungen der Feinde verwandelten sich in schwache, entfernte Echos. Schließlich stieg die Mauer um ein weiteres Stück an, und die Arbeiter klatschten einander in die Hände und lachten – durch Gottes Mut und Beharrlichkeit hatten sie ihre Angst überwunden. Diese Geschichte sagt uns: Während wir Gottes Werk tun, werden wir mit Spott und Drohungen konfrontiert und fragen uns vielleicht: „Kann ich weitermachen?“ Aber solange du „die Waffe erhebst“ gegen die Angst und gleichzeitig „niemals den Stein niederlegst“, wird Gott den ganzen Weg mit dir gehen und harte Arbeit in Blüte und Frucht verwandeln.
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