Eines schönen Morgens versammelte Jesus seine Freunde. Er sah Peter, James und John mit einem warmen Lächeln an. „Komm heute mit mir“, sagte Jesus sanft. „Ich brauche drei besondere Freunde, die mit mir reisen.“ Peter nickte eifrig. James und John sahen einander mit neugierigen Augen an. Sie waren froh, dass Jesus sie mitnehmen wollte. Die drei Freunde folgten Jesus auf der staubigen Straße, ohne zu wissen, wohin sie gingen. Jesus führte seine drei Freunde immer weiter hinauf und hinauf auf einen sehr hohen Berg. Der Weg war steil und steinig. Peters Fuß rutschte auf den losen Steinen aus. James blieb stehen, um zu Atem zu kommen. John half ihm, ihn hochzuziehen. Sie kletterten immer höher. Große braune Steine säumten den Hang. Hohe Kiefern wiegten sich im kühlen Bergwind. Schließlich konnten die drei Freunde nur noch den blauen Himmel über ihren Köpfen sehen. Endlich erreichten sie den höchsten Punkt! Peter, James und John sahen sich verwundert um. Sie konnten sehr, sehr weit in die Ferne sehen. Unten im fernen Tal lagen kleine Dörfer. Flüsse glitzerten wie silberne Bänder. Weiche weiße Wolken schwebten sanft unter ihnen. Jesus setzte sich auf einen flachen Stein, um sich auszuruhen. Auch die drei Freunde setzten sich und gönnten ihren müden Beinen eine Auszeit. An einem so hohen Ort war die Luft frisch und sauber. Plötzlich begann Jesus in blendendem Licht zu strahlen! Sein Gesicht war heller als die Sonne. Peter, James und John hatten noch nie so wunderbares Licht gesehen. Goldene Lichtflecken schienen wie kleine Sterne um Jesus zu tanzen. Seine Augen funkelten wie Diamanten. Sein ganzer Körper schien von warmem und hellem Licht erfüllt zu sein. Die drei Freunde starrten erstaunt. Ihr Lehrer sah aus, als gehöre er zum Himmel. Peter, James und John konnten ihren Augen kaum trauen. Nicht nur das Gesicht Jesu strahlte, auch seine Kleidung hatte sich verändert! Sein einfaches Gewand war jetzt weiß wie frischer Schnee, weiß wie weiße Wolken, weiß wie das Licht selbst. Das strahlend weiße Tuch schien ihn wie ein sanfter Nebel zu umgeben. Es war so hell, dass es fast wehtat, es anzusehen. Die drei Freunde blinzelten und blinzelten noch einmal. Während die drei Freunde zusahen, erschienen zwei mysteriöse Besucher neben Jesus. Einer war ein großer Mann mit langem Bart, der einen Hirtenstab hielt. Der andere war ein haariger Mann, der einen rauen Umhang aus Kamelhaar trug. Moses und Elia! Sie hatten vor langer, langer Zeit gelebt, und doch redeten sie hier mit Jesus wie alte Freunde. Die Luft um sie herum schien zu schimmern. Moses und Elia sprachen mit Jesus über äußerst wichtige Dinge. Sie sprachen über die bevorstehende Reise Jesu nach Jerusalem, die bevorstehenden schwierigen Tage und darüber, wie er so vielen Menschen helfen würde. Jesus hörte aufmerksam zu und nickte. Moses und Elia blickten Jesus mit tiefer Zuneigung und Ehrfurcht an. Die drei Freunde sahen ruhig zu, obwohl sie nicht alles völlig verstanden, wussten sie, dass dies etwas ganz, ganz Besonderes war. Peter war extrem aufgeregt! Er wollte etwas tun, um an diesen erstaunlichen Moment zu erinnern. Als Petrus sah, wie Mose, Elia und Jesus in so herrlichem Licht zusammenstanden, rief er plötzlich: „Herr!“ Was für ein wunderbarer Ort das ist! Lasst uns drei kleine Zelte aufstellen, eines für Dich, eines für Moses, eines für Elia!‘ Peter war mit seiner Idee zufrieden und hielt es für den besten Plan. Er fing an, sich nach Niederlassungen umzusehen, die er bauen konnte. Plötzlich erschien aus dem Nichts eine riesige helle Wolke! Es fiel vom klaren blauen Himmel herab, sanft und leuchtend wie Mondlicht. Die Wolke wurde immer größer, bis sie alles bedeckte. Peter, James und John konnten nichts außer der hell leuchtenden Wolke sehen. Die Luft war warm und sanft, wie eine weiche Decke. Sie fühlten sich sicher, konnten sich aber nicht bewegen. Eine Stimme kam aus der hellen Wolke! Es war tief und kraftvoll, wie Donner und doch äußerst sanft. „Das ist mein geliebter Sohn“, sagte die Stimme. „Ich bin sehr stolz auf ihn.“ Ich liebe ihn sehr. Du musst auf alles hören, was Er sagt.‘ Die Stimme erfüllte den ganzen Berg. Peter, James und John zitterten alle. Sie hatten noch nie eine so kraftvolle, so liebevolle, so vollkommen wunderbare Stimme gehört. Die drei Freunde hatten große Angst! Sie fielen mit dem Gesicht nach unten auf den Boden und drückten ihre Gesichter in den Dreck. Sie zitterten am ganzen Körper. Die Stimme war so laut und kraftvoll. Das Licht war so intensiv. Alles machte ihnen Angst, es war zu überwältigend. Sie trauten sich nicht, nach oben zu schauen. Ihre Herzen schlugen schnell. Was geschah? Dann spürten Peter, James und John eine sanfte Hand auf ihren Schultern. Sie blickten auf und sahen Jesus dort stehen. Sein Gesicht war nicht mehr so strahlend und seine Kleidung hatte wieder ihr normales Aussehen. „Fürchte dich nicht“, sagte Jesus leise. Seine Stimme war ruhig und liebevoll, wie eine Tasse warme Milch. „Steh jetzt auf. Hab keine Angst mehr.' Die drei Freunde hoben langsam ihre Köpfe. Allein das Hören der sanften Stimme Jesu gab ihnen ein viel besseres Gefühl. Als Petrus, Jakobus und Johannes sich schließlich umsahen, konnten sie keine Spur von Moses oder Elia finden. Die helle Wolke war verschwunden und das blendende Licht war schwächer geworden. Nur Jesus blieb bei ihnen auf dem Berggipfel. Moses und Elia waren auf ebenso mysteriöse Weise verschwunden, wie sie aufgetaucht waren. Die drei Freunde sahen sich erstaunt an. Sie schätzten diesen besonderen Moment still in ihren Herzen und wussten, dass es eine Erinnerung war, die sie nie vergessen würden. Es war Zeit, den Berg hinunterzugehen. Jesus stand auf und begann, den Pfad entlangzugehen, den sie erklommen hatten. Peter, James und John folgten leise hinter ihnen. Ihre Beine waren müde, aber ihre Herzen waren erfüllt. Die Sonne begann unterzugehen und färbte den Himmel orange und rosa. Lange Schatten erstreckten sich über die Straße. Die drei Freunde sagten nicht viel. Sie dachten immer noch über alles nach, was sie an diesem Tag gesehen und gehört hatten. Gemeinsam gingen sie den Bergpfad entlang nach Hause.
Jedes Bibelbuch enthält eine kostenlose Geschichte – die komplette Bibliothek wird in der FaithSow-App geöffnet
Jedes Bibelbuch enthält eine kostenlose Geschichte – die komplette Bibliothek wird in der FaithSow-App geöffnet