Jakob blickte auf und sah Esau mit vielen Männern auf sich zukommen, und er bekam Angst. Er ordnete seine Familie, ging dann vor ihnen her und verneigte sich mehrmals tief, um seinem Bruder demütig zu begegnen. Zu Jakobs Überraschung lief Esau auf ihn zu, umarmte ihn, küsste ihn, und die beiden Brüder weinten zusammen. Jakob stellte Esau seine Familie vor und bat ihn, die Geschenke anzunehmen, die er geschickt hatte. Esau sagte zunächst, er habe schon genug, aber Jakob drängte ihn sanft, sie anzunehmen, und sagte: "Ich habe dein Gesicht gesehen, wie man das Gesicht Gottes sieht, und du hattest Gefallen an mir." Esau bot an, mit Jakob zu reisen, aber Jakob wusste, dass die Kinder und Tiere langsam gehen mussten, und bat Esau respektvoll, vorauszugehen. Esau ging in Richtung Seir, und Jakob reiste langsam mit seiner Familie und seinen Herden nach Sukkot. Die Brüder trafen sich in Frieden, und Jakob vertraute Gott für den weiteren Weg.
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