Der Prophet Elisa reiste von Dorf zu Dorf, um dem Volk Gottes zu dienen. Zuerst kam die Witwe eines Prophetenschülers zu ihm: Nachdem ihr Mann gestorben war, kam der Gläubiger, um ihre beiden Söhne als Sklaven zu holen, und in ihrem Haus war nur noch ein winziger Krug mit Öl übrig. Elisa sagte ihr, sie solle sich von ihren Nachbarn so viele leere Krüge leihen, wie sie könne, und dann das wenige Öl ausgießen, das sie hatte. Das Öl floss in Strömen und füllte einen Krug nach dem anderen, mehr als genug, um es zu verkaufen, ihre Schulden zu bezahlen und ihre Familie am Leben zu erhalten. Später, in der Stadt Shunem, nahm eine reiche, aber kinderlose Frau Elisa in ihrem Haus auf und baute ihm sogar ein kleines Zimmer auf dem Dach. Aufgrund ihrer Freundlichkeit schenkte Gott ihr durch Elisa einen Sohn. Als der Junge heranwuchs, starb er plötzlich im Schoß seiner Mutter; sie ritt los, um Elisa zu finden. Elisa kam zu ihrem Haus, ging in das kleine Zimmer, schloss die Tür und betete - und Gott erweckte den Jungen wieder zum Leben. Diese Wunder zeigen uns, dass Gott sich durch seinen Diener mit Barmherzigkeit um jede Familie in Not kümmert.
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