Haman war stolz und grausam; weil Mardochai sich ihm nicht beugen wollte, plante er, alle Juden in Persien zu vernichten. Mardochai erzählte Königin Esther von dem Komplott und bat sie, ihr Leben zu riskieren, um sich für ihr Volk einzusetzen. Esther forderte die Juden auf, drei Tage und Nächte lang zu fasten und zu beten, und sie fastete mit ihren Mägden und sagte: "Wenn ich umkomme, komme ich um." In ihrem königlichen Gewand betrat Esther mutig den Innenhof, und der König hielt ihr das goldene Zepter hin und hieß sie willkommen. Esther arrangierte zwei Bankette für den König und Haman. Beim zweiten Bankett sprach sie schließlich die Wahrheit aus: "Es gibt einen bösen Mann, der mich und mein Volk vernichten will." Der König fragte wütend: "Wer ist er?" Esther zeigte auf Haman und sagte: "Dieser verruchte Haman!" Der König befahl, Haman an dem Galgen aufzuhängen, den er für Mardochai vorbereitet hatte. Durch Esthers Mut wendete Gott eine hoffnungslose Stunde, die Gerechtigkeit wurde gewahrt, und ihr Volk wurde gerettet.
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