Weil sich die Israeliten von Gott abwandten, wurden sie sieben Jahre lang von den Midianitern unterdrückt. Das Volk versteckte sich in Berghöhlen. Eines Tages dreschte Gideon heimlich Weizen in einer Weinpresse, um sich vor den Midianitern zu verstecken. Da erschien ihm der Engel des Herrn und nannte ihn einen mächtigen Krieger. Gideon war verwirrt und fragte Gott, warum er solches Leid zuließ. Gott sandte Gideon, um Israel zu retten. Gideon dachte, er sei zu unbedeutend, aber Gott versprach, mit ihm zu sein. Gideon brachte ein Opfer dar, und Feuer stieg aus dem Felsen auf und verbrannte das Opfer. Dann baute er einen Altar und nannte ihn "Der Herr ist Frieden". In dieser Nacht sagte Gott zu Gideon, er solle den Altar seines Vaters, der dem Baal geweiht war, abreißen und den Aschera-Stab daneben fällen und mit dem Holz ein Opfer für den Herrn darbringen. Gideon tat dies bei Nacht. Als die Stadtbewohner das erfuhren, wollten sie ihn töten, aber sein Vater Joas stand auf und verteidigte ihn.
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